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Mit Teddy Arnold in die Welt der Ersten Hilfe

Kleine Helden, Große Taten: Der ASB-Pflasterführerschein als Meilenstein

Das Wichtigste vorab: Alle kleinen Helden der Kinderfeuerwehren Friedrichsbrunn und Weddersleben haben ihren „ASB-Pflasterführerschein“ erfolgreich absolviert. Dieses Zertifikat ist mehr als nur ein Stück Papier – es steht für Verantwortung und dafür, dass das erlernte Wissen rund um Erste Hilfe jederzeit erfolgreich angewendet werden kann.

Gemeinsam mit Laura Krüger (27), der Koordinatorin der Erste-Hilfe-Ausbildung beim ASB Altkreis Quedlinburg, haben die Kinder an diesem Freitagnachmittag im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr einen ganz besonderen Erste-Hilfe-Kurs absolviert.
Laura, die seit Januar 2021 beim ASB tätig ist, führt mit viel Herzblut die Kleinen in die spannende Welt der Ersten Hilfe ein. Sie weiß, dass Kinder von Natur aus neugierig und unvoreingenommen sind. „Kinder haben weniger Angst, Fehler zu machen, und das ist Gold wert“, erklärt sie und ihre Methode, komplexe Inhalte spielerisch zu vermitteln, ist genial. Denn das Highlight dieser Ausbildung ist der geduldige Kuschelteddy Arnold! Mit seiner Hilfe können die Kinder das Pflasterkleben und das Anlegen von Verbänden üben. „Arnold hat es wirklich gut gemacht“, lacht Laura. „Die Kinder haben ihm mit viel Freude Pflaster angeklebt und ihm sogar einige 'Verletzungen' verpasst – natürlich alles in einem spielerischen Rahmen!“ Die Geduld des Teddys wurde auf eine harte Probe gestellt und die Kinder lernten nicht nur, wie man hilft, sondern auch, dass Erste Hilfe richtig viel Spaß machen kann! Laura Krüger weiß, dass der Grundstein für zukünftige Ersthelfer bereits im Kita- und Grundschulalter gelegt werden sollte. „Kinder sind motiviert und bereit zu lernen. Sie wissen, dass man in Notfällen handeln muss, und sie gehen ohne Angst an die Sache heran.“
Kein Wunder also, dass die kleinen Ersthelfer von Anfang an wissbegierig und eifrig den Lerninhalten folgten. Gleich zu Beginn will Laura wissen, welche Erste-Hilfe-Maßnahmen die Kinder bereits kennen. Finja (7) erklärt: „Gucken, was los ist, einen Erwachsenen holen und dann zum Beispiel ein Pflaster kleben oder die 112 rufen.“ Die neunjährige Lina beschreibt, wie sie einem verletzten Freund helfen würde: „Fragen, ob alles okay ist, und ihn dann trösten.“ Und was halten die Kinder für das Wichtigste in einem Erste-Hilfe-Kurs? Lilli (7) bringt es auf den Punkt: „Dass man weiß, wie man helfen kann,“ und Elise (8) fügt hinzu: „Man muss helfen, weil es sich sonst verschlimmert.“ Laura ist stolz auf die Fortschritte der Kinder: „Wenn ich die Kinder später einmal treffe und sie mir erzählen, wie sie in einer Notfallsituation geholfen haben, zeigt mir das, dass meine Arbeit einen Unterschied macht.“ Dank Laura, dem ASB Altkreis Quedlinburg und natürlich dem geduldigen Kuschelteddy Arnold sind die kleinen Feuerwehrhelden von Friedrichsbrunn und Weddersleben nun bestens gerüstet, um in Notfällen zu helfen.
Übrigens bietet der ASB in Sachsen-Anhalt auch in Ihrer Region Erste-Hilfe-Kurse an, sodass auch Sie die Möglichkeit haben, Lebensretter zu werden!